Karl Theodor Dussik Lecture der ÖGUM

Karl Theodor Dussik
(* 9. Januar 1908 in Wien, † 19. März 1968 in Lexington, Ma, USA)
studierte und promovierte 1932 an der Universität Wien und wurde 1938 Facharzt für Neurologie und Psychatrie, ehe er als Primararzt an der Poliklinik in Wien arbeitete.

Während seiner Facharztausbildung stieß er auf Arbeiten von Langevin und Pohlmann über die Ultraschall-Therapie und zerstörungsfreien Materialprüfung, die ihn fesselten und weiterbeschäftigten. Zusammen mit seinem Bruder Fritz, einem Physiker, entwickelte er eine Ultraschall-Transmissionsmethode, die als Hyperphonographie Eingang in die Literatur fand und eine erste Durchschallung eines Hirnpräparates ermöglichte.

Diese für die damalige Zeit neue medizinische Methode publizierte er 1942 unter dem Titel:
„Über die Möglichkeit, hochfrequente mechanische Schwingungen als diagnostisches Hilfsmittel zu verwerten“ und ist damit über die Grenzen Österreichs international bekannt geworden.

Zu Ehren dieses österreichischen Ultraschall-Pioniers wird alle 3 Jahre auf dem Dreiländertreffen eine Karl Dussik Lecture von der ÖGUM 2009 durch den damaligen Präsidenten Gebhard Mathis initiiert und 2011 erstmalig gehalten.

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Vortragende der Karl Dussik Lecture

2014 Ingmar Gassner :
"Der Einsatz der "Wechseloptik" in der Ultraschalldiagnostik und in den Bergen Tirols“; DLT Innsbruck

2011 Gebhard Mathis :
"Lung US: a new arising technique"; DLT Wien

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weiterführende links:

-Kurzbiographie (Ultraschallmuseum der DEGUM)

-Originalartikel Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, 174/1 (1942), 153-168

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