Richtlinien/Standards
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Anhang 9 Schildrüsensonographie |
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Kopf/Hals
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Autor: Jürgen Wieländner
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. September 2007 )
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Die Schilddrüsensonographie wird von Fachärzten für Radiologie, HNO, Innere Medizin, Nuklearmedizin, Chirurgen und Ärzten für Allgemeinmedizin durchgeführt.
A Sonographische Basisdiagnostik – Stufe 1
1. Inhalte und Aufgaben:
Detektion und Differenzierung häufiger Befunde und Erkrankungen:
Fokale und diffuse Schilddrüsenerkrankungen.
Der Untersucher ist in der Lage zu entscheiden, in wieweit seine Ergebnisse ausreichend sind, bzw. welche weiteren diagnostischen Schritte erforderlich und geeignet sind. Grundkenntnisse der Schilddrüsenszintigraphie und Laboranalyse der Schilddrüsenhormone und Antikörper.
2. Ausbildungserfordernis:
2.1 Theoretische Ausbildung im Ausmaß von 16 Stunden nach den Richtlinien der ÖGUM:
Grundkurs (8 Stunden) mit Praktikum: technische Grundlagen und o.a. Inhalte.
Fortgeschrittenenkurs (8 Stunden) frühestens 9 Monate nach dem Grundkurs zur Vertiefung. Alternativ zum Fortgeschrittenenkurs können 8 Stunden ÖÄK-DFP zertifizierte Weiterbildungen in Schilddrüsensonographie absolviert werden.
2.2 Praktische Ausbildung: 200 unter Supervision durchgeführte Untersuchungen, davon 25% pathologisch. Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.
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Anhang 5 Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter |
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Kinderheilkunde
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Autor: Jürgen Wieländner
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. September 2007 )
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ÖGUM-Ausbildung – Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter
(=„pädiatrische Sonografie“)
Adaptierte Fassung – Vorschlag nach Einarbeitung der „Musterverordnung“ Juli 2007
Vorschläge für die Ausbildungskriterien und –erfordernisse / -gruppen
- Stufenkonzept, Rezertifizierung, Diskussionspunkte …
Inhalt:
Befähigung zur „Hüftsonografie in Säuglingsalter“in 3 Stufen
Befähigung zur „Sonografie im Neugeborenen- und Kindesalter“ in 3 Stufen
• immer inkludiert: Abdomen, Gehirnschädel, alle Small Parts
• Subspezifikationen für bestimmte Fächer, insbesondere „kindlicher Urogenitaltrakt“ (Urologie) in Diskussion und nicht eingearbeitet
Ausbildung:
• In Anlehnung an bestehenden Strukturen und Ausbildungserfordernisse
• Versuch der EFSUMB - Kompatibilität
• Immer Grund- und Aufbaukurs vorgesehen, bei Hüftsonografie auch Abschlusskurs
• Zusätzlich Minimalfallzahlen und Testat / Fachgespräch
Rezertifizierung
• für alle Stufen und Qualifikationen alle 5 Jahre
Anerkennung der Qualifikation und Rezertifizierung (= verpflichtender Nachweis von Fortbildung) für alle Stufen inklusive Ausbildnerstatus - wie schon in der Ausbildung - nur personenbezogen
Hüftsonografie in Säuglingsalter
Stufe 1 = sonografische Basisdiagnostik
Im Prinzip gleiche Ausbildungsregeln wie bisher, kann als eigene Spezifikation erworben werden
sonst als Teil der Stufe 1 (entsprechende Kurse & Fallzahlen vorausgesetzt) der „Pädiatr. Sonografie“
• 1 Grundkurs, 8h
o pädiatrisch-interdisziplinärer Grundkurs kann dafür angerechnet werden
• 1 Aufbaukurs (Grund- und Aufbaukurs in einem Doppelkurs möglich), 16h
• 1 Abschlusskurs (frühestens nach 6 Monaten Praxis), 8h
• mindestens 200 selbständig durchgeführte, dokumentierte, von zertifiziertem AusbildnerIn supervidierten Hüftuntersuchungen (= 100 Patienten mit 2 Hüften)
• Zuerkennung nach Überprüfung durch AusbildnerIn / KursleiterIn auf Antrag
o nach Vorlage der Unterlagen (= in Text und Bild dokumentierte Untersuchungen) im „Fachgespräch“
Anmerkung: Berufsbegleitende Ausbildung ist prinzipiell möglich, aber Anforderungen wie oben d.h.: „Hüftsonografie“ AusbildnerIn / KursleiterIn vor Ort,
diese(r) supervidiert und kontrolliert die US-Untersuchungen. Inhalte / Kurse & Untersuchungszahl entsprechend den Ausbildungserfordernissen, Zuerkennung wie oben definiert
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Anhang 7 Mammasonographie |
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Mamma
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Autor: Jürgen Wieländner
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. September 2007 )
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Die Mammasonographie wird von approbierten Fachärzten für Radiologie und Gynäkologie durchgeführt.
A Sonographische Basisdiagnostik – Stufe 1
1. Inhalte und Aufgaben:
1.1. Kenntnis der Mamma- und Axillapalpation
1.2. Kenntnis der Indikationen und Limitationen der Mammasonographie
1.3. Kenntnis der Sonoanatomie der weiblichen Brust mit ihren physiologischen alters- und zyklusabhängigen Erscheinungsformen (ausschließlich Gravidität)
1.4. Kenntnis der Sonoanatomie der Axilla
1.5. Kenntnis der Sonopathologie der Mamma und axillären Lymphknoten
1.6. Detektion von Mamma-Herdbefunden mit Differenzierung in solide oder zystisch
1.7. Kenntnis der Ultraschall BI-RADS analogen Bewertungskriterien
1.8. Differenzierung von Herdbefunden in benigne oder malignitätsverdächtig an Hand von BI-RADS analogen Sonokriterien
1.9. Detektion pathologischer Axilla-Lymphknoten
Der Untersucher ist in der Lage zu entscheiden, inwieweit seine Ergebnisse ausreichend sind. Eine Ultraschall BI-RADS analoge Bewertung (Klassifikation1-5) ist zwingend. Ab einer Befundeinschätzung von BIRADS 3 muss die Patientin an Stufe 2 oder Stufe 3 zur Zweitbeurteilung vorgestellt werden.
2. Ausbildungserfordernis:
2.1. Theoretische Ausbildung im Ausmaß von 40 Stunden nach den Richtlinien der ÖGUM:
Grundkurs (20 Stunden): technische Grundlagen und Ausbildung in o.a. Inhalten.
Fortgeschrittenenkurs (20 Stunden): frühestens 9 Monate nach dem Grundkurs zur Vertiefung. Alternativ zum Fortgeschrittenenkurs können 20 Stunden ÖÄK-DFP zertifizierte Weiterbildungen in Mammasonographie absolviert werden.
2.2. Praktische Ausbildung: 250 unter Supervision durchgeführte Untersuchungen, davon 25% pathologisch (mindestens 25 Mammakarzinomfälle). Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.
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Anhang 2 Abdomensonographie |
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Abdomen
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Autor: Jürgen Wieländner
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. September 2007 )
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Die Abdomensonographie wird von approbierten Fachärzten für Radiologie, Innere Medizin (speziell Gastorenterologen), Chirurgie, Ärzten für Allgemeinmedizin und Notärzten durchgeführt.
A Sonographische Basisdiagnostik – Stufe 1
1. Inhalte und Aufgaben:
Detektion und Differenzierung häufiger Befunde und Erkrankungen
Leber: Zysten, häufige gutartige und bösartige Tumore, Fettleber und Zirrhose
Gallengangssystem: Steine, Cholezystitis, Gallenblasentumore, Obstruktionen
Pankreas: akute und chronische Pankreatitis, Gangerweiterung und Tumore
Milz: Splenomegalie und häufige Herdbildungen, portale Hypertension
Niere: Anomalien, Harnstau und Tumore
Weites: abdominelle Lymphknoten, Aortenaneurysma, Häufige gastrointestinale Erkrankungen (Appendizitis, Divertikulitis), Harnblase und ausgeprägte Unterbauchraumforderungen. Häufige Ursachen des akuten Abdomens.
Der Untersucher ist in der Lage zu entscheiden, inwieweit seine Ergebnisse ausreichend sind, bzw. welche weiteren diagnostischen Schritte erforderlich und geeignet sind.
2. Ausbildungserfordernis:
2.1 Theoretische Ausbildung im Ausmaß von 40 Stunden nach den Richtlinien der ÖGUM:
Grundkurs (20 Stunden) mit Praktikum: technische Grundlagen und o.a. Inhalte.
Fortgeschrittenenkurs (20 Stunden) frühestens 9 Monate nach dem Grundkurs zur Vertiefung. Alternativ zum Fortgeschrittenenkurs können 20 Stunden ÖÄK-DFP zertifizierte Weiterbildungen in Abdomensonographie absolviert werden.
2.2 Praktische Ausbildung: 500 unter Supervision durchgeführte Untersuchungen, davon 25% pathologisch. Diese sind in Text und Bild dokumentiert und werden von einem Ausbildner in einem Fachgespräch überprüft.
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Anhang 3 Urogenitaler Ultraschall |
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Urologie
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Autor: Jürgen Wieländner
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. September 2007 )
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(Stellungnahme der Fachgesellschaft noch ausständig)
Der Ausbildungsinhalt umfasst Niere, ableitende Harnwege, Prostata (auch transrektal) und Skrotum.
Ein 2-Stufenkonzept ist nötig, ein 3-Stufenkonzept sollte dann angestrebt werden, wenn die anderen Fächer ein solches ebenso haben.
Stufe 1:
Sonoanatomie der Niere, Harnblase, Prostata und Hoden
Niere: Nierensteindiagnostik, Nierenstauung, Raumforderungen (cystisch und solid), Nierenanomalien, interne Nierenerkrankungen, Traumen
Prostata: Hyperplasie, Prostatakonkremente, Prostatacysten,
Tumore, Samenblasenstauung,
Skrotalinhalt: NH-Cysten, Varicocelen, Raumforderungen (solid und cystisch),
Abszesse, Hydrocelen, Traumen
Harnblase: Volumsbestimmung der Harnblase (Restharn), Blasentumore,
Blasendivertikel, Blasenwandhypertrophie
Theorie und Praxis: insgesamt 50 Stunden
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Anhang 4 Sonographie der Gefäße |
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Gefäße
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Autor: Jürgen Wieländner
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. September 2007 )
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Die Ultraschalldiagnostik ist ein Verfahren, dessen diagnostischer Ertrag in hohem Maße vom Ausbildungs- und Erfahrungsstand des Untersuchers abhängt und nur unter kompetenter Aufsicht und Anleitung erlernt werden kann. In den vorliegenden Ausbildungsrichtlinien des Arbeitkreises „Sonographie der Gefäße“ der ÖGUM werden die erforderlichen Untersuchungszahlen, die Ausbildungswege und –inhalte zur Erlangung der Qualifikation für Gefäßultraschalluntersuchungen definiert.
1. Untersuchungszahlen
Während der Weiterbildungs- bzw. Ausbildungszeit sind folgende Untersuchungen in den jeweiligen Anwendungsbereichen durch selbständige Durchführung und Dokumentation zu erbringen:
Extrakranielle hirnversorgende Gefäße: 100 Patienten cw-Dopplersonographie
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie
Intrakranielle hirnversorgende Gefäße: 100 Patienten pw-Dopplersonographie
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie
Extremitätenarterien und –venen: 50 Patienten cw-Dopplersonographie Arterien
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie Arterien
50 Patienten cw-Dopplersonographie Venen
100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie Venen
Arterien und Venen des Abdomens: 100 Patienten farbkodierte Duplexsonographie
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