Mamma

Leiter des Arbeitskreises

OA Dr. Christian Weismann

Univ. Inst. für Radiologie
Müllner Hauptstrasse 48
5020 Salzburg

T 0043 (0)662 4482 57 771
E-Mail

Stellvertretender Leiter

OA Dr. Martin Daniaux

Universitätsklinik für Radiodiagnostik
Bereichsleiter Mammadiagnostik
BrustGesundheitZentrum Tirol
Brust Zentrum Chirurgie
Anichstraße 35
6020 Innsbruck

T 0043 (0) 512 504 24021
F 0043 (0) 512 504 24029
E-Mail


Die Mammasonographie ist als bildgebende Methode ein weltweit verbreiteter und täglich vielfach eingesetzter Test auf Mammakarzinom. Dabei ist gerade die Kombination von Mammasonographie und Mammographie eine ausgezeichnete Kombination in der Frühdetektion von Brustkrebs. Durch das sich ideale Ergänzen beider bildgebender Methoden können bei regelmäßiger Vorsorge bis ca 95% der Mammakarzinome in durchwegs frühem Entwicklungsstadium aufgefunden werden. Um dem Ziel einer 100%igen Mammakarzinomdetektion näher zu kommen, müssen verschiedene Wege möglichst parallel beschritten werden. Wenn wir die Mammasonographie in den Vordergrund der Betrachtung stellen, ist der technische Entwicklungsweg von enormer Wichtigkeit. War vor ca 25 Jahren die Sonographie technisch in der Hauptsache dazu geeignet zwischen solider oder zystischer Herdläsion zu differenzieren, so können wir heute mit Hilfe der Hochfrequenztechnologie anatomische und pathologische Strukturen im Submillimeterbereich auflösen und bewerten.
Mit Einzug der digitalen Technik in den Ultraschall haben zahlreiche unterschiedliche Darstellungsalgorithmen eine Fülle verschiedener Abbildungsmöglichkeiten dem Untersucher an die Hand gegeben. Neben der zweidimensionalen Sonographie hat sich die drei- und vierdimensionale Mammasonographie ihren Stellenwert erobert. Ein Ziel des Arbeitskreises Mammasonographie muss es demzufolge sein, regelmäßig über technische Neuntwicklungen zu informieren und nach Maßgabe des Kenntnisstandes objektive Bewertungen derselben vorzunehmen. Diese werden sowohl in der ÖGUM-Homepage des Arbeitskreises Mammasonographie als auch nach Maßgabe in den ÖGUM-Mitteilungen des Journals "Ultraschall in der Medizin" veröffentlicht werden.

Ein weiterer wichtiger Weg um dem hochgesteckten Ziel näher zu kommen, ist die persönliche Fort- und Weiterbildung, die einerseits das Verständnis für die technischen Entwicklungen, andererseits das Wissen um komplementäre Mammadiagnostik miteinschließt. Um Geist und Auge dafür zu schärfen, werden jedes Jahr ÖGUM-konforme Mammasonographiekurse in Korrelation mit Mammographie angeboten. Die Kursdaten können der ÖGUM-Homepage unter "KONGRESSE, KURSE" unter dem Thema "Mamma" entnommen werden. Im Rahmen dieser Kurse wird, je nach Themenstellung, einem interventionellen Training unter Ultraschallsicht breiter Raum gegeben.

Ein zusätzlicher Weg zur Steigerung der Qualität in der Mammasonographie wird die Ausarbeitung einer standardardisierten Untersuchungs-und Dokumentationleitlinie sein. Diese Leitlinie steht kurz vor ihrer Fertigstellung.

Zu guter Letzt versteht sich der Arbeitskreis Mammasonographie der ÖGUM auch als Bindeglied und Ansprechpartner für internationale Ultraschall-Gesellschaften sowie für nationale und internationale Senologische Gesellschaften und Röntgengesellschaften mit ihren Arbeitskreisen zum Thema Mamma in einem immer enger zusammenwachsenden Europa.

OA Dr. Christian Weismann
Leiter der Mammadiagnostik und Mammaintervention
am Univ. Inst. für Diagnostische Radiologie
LKH-Salzburg
E-Mail

AKTUELLES & PUBLIKATIONEN

Beiträge aus dem ÖGUM-Arbeitskreis Mammasonographie

Multidimensionale Mammasonographie: Technische Aspekte unddiagnostische Einsatzmöglichkeiten 4D-Sonographie zur Evaluierung von Mammaläsionen
RICHTLINIEN & STANDARDS

Mammasonographie

Die Mammasonographie wird von approbierten Fachärzten für Radiologie und Gynäkologie durchgeführt. A  Sonographische Basisdiagnostik – Stufe 1 1. Inhalte und Aufgaben: ...