Gyn/Geburtshilfe

Leiter des Arbeitskreises

Univ. Prof. Dr. Erich Hafner

SMZ-Ost
Langobardenstrasse 122
1220 Wien

T 0043 (0)1 288 027 438 21
F 0043 (0)1 288 023 880

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Stellvertretender Leiter

Assoz. Prof. PD Dr. Philipp Klaritsch

Medizinische Universität Graz
Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Auenbruggerplatz 14
8036 Graz

T 0043 (0)316 385 81641
F 0043 (0)316 385 13199

E-Mail


Die Aufgabe dieses Arbeitskreises ist es, Ansprechpartner für organisatorische, fachliche und berufspolitische Fragen zu sein. Die Antworten erarbeite ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Fachgebietes. So werden z. B. Standards der pränatalen Diagnostik gemeinsam mit der ÖGGG erarbeitet und als mittelfristiges Ziel die Optimierung der Ultraschalluntersuchungen im Mutterkindpass angestrebt.

Ein weiteres wichtiges und neuerdings sehr aktuelles Problemfeld ist auch der gynäkologische Ultraschall. Hier sollte es zum Entwickeln allgemeiner Standards und Verbesserung der Kentnisse kommen, da in den letzten Jahren wesentliche neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Dieses Problem erscheint uns so wichtig, dass wir eine "Arbeitsgruppe Gynäkologische Sonographie" eingerichetet haben, die sich zur Aufgabe gestellt hat, mit das Wissen mit Entwicklung grundlegender Standards und Organisation regelmäßiger Seminare zu befördern.

Fernziel ist eine Honorierung der Ultraschalluntersuchungen durch die Versicherungen entsprechend der eingesetzten Erfahrung, der Geräteausstattung und des Zeitaufwandes, sowie der übernommenen Verantwortung. Diese Ziele sind nur durch Bündelung aller Kräfte in Österreich möglich, welche neben der fachlichen Expertise über (standes)politischen Einfluss verfügen.

Die drei Ultraschallgesellschaften ÖGUM. DEGUM, SGUM haben in bahnbrechender Weise schon früh die freiwillige, interne Qualitätssicherung in der Pränatalen Diagnostik eingeführt. Dieses Dreistufenkonzept basiert auf dem Nachweis der Erfahrung der Untersucher/innen. Es soll ein Anreiz für alle sein, welche sich intensiv mit diesem Gebiet beschäftigen, die entsprechenden Qualitätsstufen zu erwerben und die damit verbundene Verantwortung für die Patientinnenversorgung, und die Aus- und Weiterbildung der nachkommenden Kollegen/innen zu übernehmen. Die ÖGUM (wie auch die DEGUM und SGUM) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft; sie lebt aber von den Aktivitäten der einzelnen Mitglieder.
In diesem Sinne werden alle Ultraschaller/innen herzlich eingeladen, die Idee des Dreistufenkonzeptes weiterzutragen und durch die Verbesserung der eigenen Arbeit die Ultraschallkompetenz im Land zu heben. Ich möchte hier erwähnen, dass gerade in der Pränatalen Diagnostik neben der fachlichen Lösungskompetenz auch sehr stark die Fähigkeit einer einfühlsamen Gesprächsführung gefragt ist. Da wir uns außerdem oft in einem ethischen Grenzgebiet bewegen, ist es auch Aufgabe dieses Arbeitskreises, korrekte und praktikable Vorschläge und Richtlinien mitzugestalten, mit denen sowohl wir Ärte/innen, als auch die Allgemeinheit leben können.

Eine weitere wichtige Aufgabe dieses Arbeitskreises besteht darin, die Vorgänge der Nackentransparenz-Zertifizierungen und der Rezertifizierungen (Audits) transparent und effizient zu gestalten. Diese Aufgabe ist nicht einfach, da die Vorgaben recht klar, die rasche und konstante Umsetzung aber noch nicht gewährleistet ist. Weiters ist daran gedacht, die Zertifizierungen, welche von der FMF London (http://www.fetalmedicine.com/f-downs.htm) ausgehen, mit dem Stufenkonzept der ÖGUM (DEGUM, SGUM) zu synchronisieren, dienen doch alle diese Modelle gleichermaßen der Qualitätssicherung und -verbesserung im Lande.

Der Arbeitskreis versteht sich auch als Ansprechpartner für internationale Ultraschall-Gesellschaften, welche z.B. zur Mitarbeit bei Kongressen einladen.

Der ÖGUM-Arbeitskreis bündelt also die Interessen der geburtshilflich - gynäkologischen Ultraschall-Anwender/innen in Österreich. Als derzeitiger Leiter lade ich Sie herzlich ein, sich mit Vorschlägen, Ideen, Fragen, natürlich auch Beschwerden einzubringen, und gemeinsam an einer Verbesserung der Ultraschallqualität mitzuarbeiten und letztlich auch die jährlichen Dreiländertreffen zu einer gelungenen Veranstaltung zu machen. Also eine Palette an Angeboten zur Mitarbeit.

Die Stärke der Dreiländertreffen liegt darin, dass alle Fachgebiete, welche sich der Sonographie bedienen, ihre Erfahrungen und die neuen Entwicklungen präsentieren. So haben die Teilnehmer/innen die einmalige Chance, über die Grenzen ihres Fachgebietes zu schauen und sich wertvolle Inspirationen zu holen. Infos aktuell unter www.ultraschall2017.at.

Zum Abschluss wünschen wir Ihnen viel Freude bei Ihrer spannenden und verantwortungsvollen Ultraschallarbeit.

Empfehlung zur maximalen Anzahl zu transferierender Embryonen
GEMEINSAME EMPFEHLUNG DER ÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT
FÜR REPRODUKTIONSMEDIZIN UND ENDOKRINOLOGIE, DER
ÖSTERREICHISCHEN IVF GESELLSCHAFT UND DER
ÖSTERREICHISCHEN IVF GESELLSCHAFT FÜR STERILITÄT,
FERTILITÄT UND ENDOKRINOLOGIE
weitere Informationen

RICHTLINIEN, LEITLINIEN & STANDARDS
AUFKLÄRUNGSBÖGEN
PUBLIKATIONEN

BÜCHER

"Ultraschalldiagnostik in Geburtshilfe und Gynäkologie"
Gembruch, Hecher, Steiner
1. Auflage; Springer Verlag; 2013

"Dopplersonographie in Geburtshilfe und Gynäkologie"
Steiner, Schneider
3. Auflage; Springer Verlag; 2012

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